Wir sitzen im ICE und verlassen gerade den Frankfurter Flughafen in Richtung Karlsruhe. Heute Morgen noch waren wir in Madrid, haben uns mit der U-Bahn – durch Hunderte Formel 1-Fans, die alle auf der gleichen U-Bahnstrecke zum „Gran Premio de España“ unterwegs sind – zum Flughafen durchgekämpft, mit vielen Umstiegen und Rolltreppen, und die Heimreise angetreten. Und jetzt, auf den letzten Kilometern, geht Frau Schneider durch den Zug (in der einen Hand eine Tüte glutenfreie, vegane, lactosefreie Gummibärchen – in der anderen Hand ihr Handy mit Diktierfunktion).
Also:
„Für mich war die Reise sehr schön, weil wir vor allem eine große Verbesserung als Chor gehabt haben und nicht nur zusammen geübt haben und die Gemeinschaft sich verbessert hat, sondern weil wir auch viel von der Stadt, von Madrid sehen konnten und auch in Escorial das Kloster besichtigt haben. Hervorragend so.“
„Ich würde mal Herrn Gortner zitieren: ‚Premium‘!“
„Also wir haben innerhalb einer sehr kurzen Zeit das Niveau unserer Stücke sehr gesteigert. Das war sehr schön zu erleben. Und die Begegnung mit dem Knabenchor der ‚Escolanía de El Escorial‘ war auch sehr schön.“
„Also ich fand die Reise sehr schön. Wie viel Abwechslung es auch zu den sehr schönen Chorproben gab, wie viel wir gesehen haben, das war auch ganz toll. Und das Highlight war natürlich das Prado-Museum. Und ich finde am Allerschönsten, wie toll die Gruppe zwischen Groß und Klein zusammengewachsen ist.“ („Groß und Klein“ heißt im Konzertchor Mädchen „12 bis 21 Jahre“)
„Ich finde es schön, dass wir immer alles gemeinsam gemacht haben und uns immer aufs Neue versammelt haben als Gruppe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem die Kultur nicht zu vernachlässigen und sehr viel über das Prado-Museum oder das Thyssen-Bornemisza-Museum zu erfahren. Also für mich sind die Cantus-Reisen immer ein richtiges Jahres-Highlight, weil ich finde, dass wir gemeinschaftlich noch viel besser zusammenwachsen und man das am Ende auch so in den Stimmen hört. Ein Highlight war für mich auch, dass wir auch einen anderen Chor in El Escorial kennengelernt haben.“
„Mir hat sehr gut gefallen, wie sich der Chor immer wieder aufs Neue weiterentwickelt und wie man merkt, dass auch durch die neuen Leute der Chor immer wieder anfängt aufzublühen.“
(Anmerkung: die „Neuen“ sind 5 Mädchen, die gerade vom Nachwuchschor gewechselt sind und ihre erste große Chorreise mitgemacht haben. Ihr wart super!)
„Ich fand es auf jeden Fall sehr schön, wie die Neuen im Chor aufgenommen wurden, wie sich die Gemeinschaft und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurden, auch mit den Neuen. Dann fand ich es auf jeden Fall auch toll, an was für Orte wir gereist sind, was wir alles sehen konnten. Und ich fand auch toll, dass wir diesen Austausch hatten mit dem Chor der ‚Escolanía de El Escorial‘.“
„Also ich fand es super schön, wie der Chor immer mehr zusammengewachsen ist, wie man durch die Aktionen, die man dann zusammen macht, irgendwie zu einer Einheit wird. Ich finde es auch superschön, wie viel Wert auch darauf gelegt wird, dass man Pausen hat, auch wenn sie manchmal vielleicht ein bisschen zu kurz erscheinen, aber man kann halt nicht den ganzen Tag Pause machen…genau.“ (Anmerkung: Wir haben alle Termine, Abfahrten, Treffpunkte pünktlich erreicht. Eine Traumreisegruppe! Pausen und ausreichend ruhige Schlafenszeit gab es auch.)
„Ich finde es vor allem immer sehr schön, dass man auf Konzertreisen immer mit Leuten redet, mit denen man normalerweise in Proben nicht redet und auch viel mehr die Menschen kennenlernt.“
„Ich fand das Yoga am Morgen tatsächlich richtig schön…. und ich kann mich nicht entscheiden, was ich so am Besten fand. Aber ich fand das Konzert richtig schön, als wir gemeinsam gesungen haben.“
„Die Reise war unfassbar toll. Es gibt da auch gar nichts zu bemängeln. Es war super geplant. Wir hatten auch eigentlich relativ viel Freizeit, immer zwischendurch Pausen, die Proben waren gar nicht anstrengend – fand ich – und die Lieder, die wir gesungen haben, die waren auch richtig richtig toll. Und die Ausflüge, die wir gemacht haben, die waren richtig toll. Also es gibt eigentlich nichts Schlechtes zu sagen.“
„Es war so toll, und auf jeden Fall müssen wir das nochmal machen. Es war einfach unfassbar toll.“
„Nach der Zeit vor den Ferien, wo wir immer zu wenige Menschen in den Proben waren und die Chormotivation generell nicht so die Höchste war, habe ich mich richtig gefreut, dass wir jetzt so viele zusammen waren. Ich hatte wieder richtig Freude am Proben, habe mich auch immer sehr auf die Proben gefreut. Generell hat diese Gruppe an sich, glaube ich, richtig gut funktioniert. Obwohl wir so eine große Altersspanne hatten, hat es glaube ich insgesamt sehr harmonisch geklappt, und wir wurden überall sehr gastfreundlich aufgenommen und haben uns sehr willkommen geheißen gefühlt.“
„Ich finde auch, dass wir jetzt gerade ein sehr gutes Niveau haben und dass es schön wäre, wenn man es beibehält. So eine Chorreise trägt viel dazu bei, dass am Ende so ein Konzert richtig wirkt. Dieses gute Niveau ist genau das, was wir wollten. Und ich fand auch das Museum in Madrid sehr schön, unseren Besuch dort fand ich sehr cool.“
„Ich fand die Konzerte auch sehr gelungen, vor allem das letzte Konzert in Madrid war richtig, richtig gut. Und generell haben wir uns musikalisch sehr verbessert. Davon bin ich nicht ausgegangen und finde das deswegen sehr gut.“
„Ja, ich würd eigentlich auch das Gleiche sagen, ich hab mich halt sehr gefreut, dass wir uns im Lauf der Tage so gesteigert haben, und dass das Konzert dann so gut gelungen ist und es auch so Spaß gemacht hat, als Gemeinschaft zu performen. Es war am Anfang der Reise noch so, dass wir alle einzeln hingekommen sind. Dann sind wir über die Tage mehr zu so einer Gemeinschaft geworden. Genau das ist immer das Schöne an so einer Chorreise. Ja, und ich fand auch das Museum schön. Und unser kleines Konzert bei den Nonnen im Kloster ‚Sagrados Corazones‘ war sehr süß und sehr schön.“
„Ich fand auch so kleinere Momente in den Gruppen, wie zum Beispiel dieses Morgen-Yoga oder die Patenaktivitäten untereinander immer sehr schön, weil es so ein kleiner Moment am Tag war, wo man wirklich als Gruppe was zusammen gemacht hat. Das fand ich richtig toll.“
„Und das Krokettenrestaurant in Madrid war ausgezeichnet, sehr toll. Kroketten auf die Eins.“
„Also ich fand es richtig schön, wie die Gemeinschaft war und dass wir echt einfach schön singen konnten. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Also ich finde es super, dass wir uns richtig gut verbessert haben. Unser Konzert in Madrid haben wir auch sehr gut gesungen und es war einfach so ein cooles Gemeinschaftsgefühl. Der Auftritt bei den Nonnen in El Escorial war einfach schön. Das Essen war auch eigentlich richtig gut.“
„Also ich finde es sehr schön, dass alle so miteinander gesprochen haben, die Jüngeren und Älteren. Und dass wir die Zeitansagen immer gut verstanden haben.“
„Ich war sehr glücklich über die Organisation der Hotels und der Programmpunkte. Das hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr gut geplant. Ja, es war wirklich alles sehr schön.“
„Ich fand die Chorreise auch richtig cool so und die Gemeinschaft war auch richtig cool. Und natürlich die Konzerte und auch, dass wir diese spanischen Chor der ‚Escolanía de El Escorial‘ kennengelernt haben. Das fand ich auch richtig cool, so dass wir so einen Austausch hatten.“
(Gleich hält unser ICE, 2 Minuten zu früh, in Karlsruhe und alle Mädchen holen ihre Koffer aus den Regalen)
„Ich will wieder nach Madrid!“